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Landesmeisterschaften Feldbogen 2021

Da im Frühjahr pandemiebedingt noch keine Meisterschaften ausgetragen werden konnten, fanden die Bayerischen Meisterschaften Feldbogen 2021 am 19. und 20. Juni in Bronn an der Pregnitz als offene Meisterschaft ohne Limitzahlen statt. 

Am Wochenende galt es durchaus einige Hürden zu meistern: Allen voran natürlich die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten in den letzten Monaten. So mach eine:r merkte jetzt erst so richtig wie viel Kondition doch wieder zum aufbauen ist.  Zusätzlich hatte es an beiden Tagen Höchsttemperaturen von über 30 Grad und am Sonntag dann auch noch Regen. 

Trotzdem konnten zumindest die Natternberger solide Ergebnisse schießen und sich alle zu den Deutschen Meisterschaften im Juli qualifizieren! 
Alexandra Mischke (Damenklasse Compound, 369 Ringe), Florian Stadler (Herrenklasse Compound, 390 Ringe) und Ben Hankofer (Schülerklasse Recurve, 312 Ringe) sicherten sich jeweils Platz 1.
Rebecca Beck (Jugendklasse Recurve, 231 Ringe), Daniel Deininger (Juniorenklasse Recurve, 290 Ringe) und Dieter Reithmeier (Herrenklasse Recurve, 328 Ringe) sicherten sich Platz 2.

3 Goldmedaillen und 3 Silbermedaillen für den TSV – wir finden das ist ein guter Auftakt in die Freiluftsaison! 

Hier geht es zur ganzen Ergebnisliste und einer kleinen Bildergalerie. Und das Frankenfernsehen hat die Gruppe von Dieter und Ben begleitet:

Wiederaufnahme Training

Ende Mai konnte das Training nach der erneuten Pause endlich wieder aufgenommen werden. Zuerst war nur das kontaktlose Training im Freien mit zwei Haushalten gleichzeitig erlaubt.

Davon ließen wir uns allerdings nicht aufhalten: Bereits am ersten Wochenende bevölkerten fast alle Schütz:innen (verteilt auf 12 Trainingsschichten von Samstag früh bis Sonntag Nachmittag) wieder den Schießplatz. 

Dieses Konzept hielten wir für die nächsten Wochen aufrecht, bis dann nach und nach weitere Lockerungen gestattet werden konnten.
Aktuell findet das Training wieder ganz regulär statt.

Adventskalender 2020

#waswirvermissen
Blickt hinter das Türchen durch Klick auf’s Foto 🙂

Schnupperprogramm

Wiederaufnahme Training

Seit Mitte Mai konnte das Training wieder aufgenommen werden. Zuerst in Kleingruppe von bis zu 5 Personen, dann waren nach und nach wieder mehr Personen erlaubt. Glücklicherweise haben wir einen großen Schießplatz im Freien mit überdachtem, aber offenen Stand und können uns so relativ problemlos an alle momentan geltenden Hygiene- und Abstandsrichtlinien halten.


2019 im Schnelldurchlauf

900er Runde

Neben der Teilnahme an vielen externen Meisterschaften und Turnieren ermitteln wir jedes Jahr auch einen internen Vereinsmeister in den verschiedenen Altersklassen. Wer sich Vereinsbester nennen will, muss das ganze Jahr über fleißig sein, denn es fließen die Ergebnisse von drei internen Turnieren im November, Mai und September in die Gesamtwertung ein. Den Abschluss bildet jedes Jahr eine vereinsinterne 900er Runde.

Die 900er Runde trägt ihren Namen wegen der maximalen Ringzahl, die man dort erreichen kann: Nach jeweils 30 Pfeilen auf 60, 50 und 40 Metern Entfernung kann ein Schütze mit maximal 900 Ringen den Platz verlassen. Auch jüngere Schützen in den Schüler- und Jugendklassen, sowie Einsteiger, die ihre Wettkampfdistanz noch nicht ganz erreichen, können hier teilnehmen – sie schießen die gleiche Anzahl an Pfeilen auf kürzere Distanzen.

In diesem Jahr durfte Ben Hankofer bereits auf die „Erwachsenen-Entfernungen“ schießen – und das obwohl er als Schüler B eigentlich erst 25 Meter schießen muss. Aber er hat in diesem Jahr bereits eine lange und erfolgreiche Wettkampfsaison hinter sich und die weiteren Entfernungen stellten ihn daher vor keinerlei Probleme. Mit 582 Ringen hat er gut mitgehalten mit den „Großen“.

Für Romy Bogner und Greta Kauschinger war die 900er Runde hingegen eine Premiere – sie schossen zum allerersten Mal bei einem Turnier mit. Beide bewiesen, dass man auch mit nur wenigen Monaten Schießerfahrung schon fast „alle ins Gold“ schießen kann. Mit 689 Ringen und 697 Ringen auf 15 bis 25 Metern darf man gespannt sein, was die kommende Hallensaison für sie beide bringen wird.

Für die meisten anderen Schützen war das Turnier „Business as usual“ und sie genossen den Abschluss der Freiluft-Wettkampfsaison bei noch einmal warmen Spätsommertemperaturen sichtlich. Alle diesjährigen Vereinsmeister werden bei der Jahreshauptversammlung im November bekannt gegeben.

Die komplette Ergebnisliste der 900er Runde findet Ihr hier. Und einige Fotos der 900er Runde gibt es natürlich auch noch.

Turnier der Giganten

Wie jedes Jahr galt es für alle Schützen – egal ob groß oder klein, Anfänger oder Fortgeschrittener – auch dieses Mal beim Turnier der Giganten lustige Schießspiele und Aufgaben zu bewältigen. Die regulären Auflagen und Wettkampfdistanzen konnten die Schützen an diesem Wochenende getrost vergessen: Hier waren die Entfernungen für alle gleich und die Ziele bestanden aus Luftballons, bunten Mustern oder fahrbaren Scheiben! Um diese Herausforderungen für die fortgeschrittenen und erwachsenen Schützen etwas schwieriger zu gestalten, wurden sie zu Beginn des Turniers mit Blankbögen ohne Visier ausgestattet.

Nach dem Aufwärmen und einem kurzen Einschießen wurde als erstes auf ein bewegliches Ziel geschossen, es galt eine vorbeifahrende Scheibe innerhalb zweier Pfosten zu treffen. Als nächstes konnten die Bögen dann erst einmal zur Seite gelegt werden, hier mussten die Pfeile per Hand in abgesteckte Formen auf dem Boden geworfen werden. Dann war Teamwork gefragt, in Zweierteams wurde gegeneinander TicTaToe gespielt. Ein Schütze zog dabei den Bogen aus, während der Partner ihn hielt und zielte. Anschließend galt es in 6er-Teams möglichst schnell eine Auflage umzudrehen auf der man gleichzeitig aber stehen bleiben musste.

Danach gab es für alle erstmal eine verdiente Stärkung bei Kaffee und Kuchen. Nach der Mittagspause ging es aber gleich weiter. Es wurde unter anderem noch mit verbunden Augen und von wackeligen Untergründen auf Luftballons geschossen.

Und als Höhepunkt des Turniers hieß es an der letzten Station DIY: in Zweierteams durften sich unsere Kinder ihre eigenen Bögen aus frischen Haselnusssteckern bauen!

Voller Begeisterung und Ehrgeiz wurde geschnitzt, gekürzt und geschnürt. Die größte Herausforderung an diesem Projekt war zu entscheiden wer die entstandenen Meisterwerke als erstes ausprobieren durfte. Nachdem das geklärt war, wurde allen noch übrig gebliebenen Luftballons systematisch die Luft ausgelassen. Die selbstgebauten Bögen wurden erst wieder zur Seite gelegt, als das Abendessen rief. Dieses Jahr gab es zum allerersten Mal seit langem keine Hamburger sondern Hotdogs (was bei manchen schnell in ein Hotdog-Wettessen ausartete). Wegen dem kalten und nassen Wetter musste das eigentlich im Anschluss geplante Zelten leider abgesagt werden.

Den von Helmuth Spitlbauer gestifteten Wanderpokal der Bogenschützen gewann dieses Jahr Romy, sie darf ihn nun für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Auf Platz 2 schaffte es Konrad und über Platz 3 konnte sich Marius freuen, der erst seit August im Verein ist.
Viele tolle Bilder vom Turnier gibt es auch noch.

Schnupperkurs

Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal einen 5-tägigen Einsteigerkurs für Kinder zwischen 9-18 Jahren in den Sommerferien veranstaltet.

Über 25 Kinder haben insgesamt in den Bogensport reingeschnuppert. Es hat allen Teilnehmern und auch uns Trainern (und Nachwuchstrainern) richtig viel Spass gemacht! 

Ferienprogramm ein voller Erfolg 

Auf dem Programm standen neben heranführenden Übungen und Bewegungsablauf kennenlernen auch viele verschiedene Pausenspiele und lustige Schießaufgaben.

Wir haben von Wackelpads und auf Luftballons geschossen, Farbenlaufen gespielt und Roboter eingeparkt.

Dosenwerfen haben sicherlich die meisten schon einmal gespielt. TicTacToe (3-Gewinnt) wahrscheinlich auch – aber das letztere auch schon einmal mit Pfeil und Bogen? Das durften nämlich die Kinder am 4. Termin einmal ausprobieren!

Zum Abschluss gab es am letzten Termin dann noch das erste kleine Turnier. 15 Pfeile volle Konzentration und am Ende gab es unabhängig vom Ergebnis auf dem Schiesszettel auf allen Seiten nur strahlende Gesichter die ihr hier in der Galerie sehen könnt.

Auch Lust bekommen? Dann schaut doch einmal an einem Samstag bei uns vorbei!

Feldturnier Esch, Luxemburg

Vorbereitungen zur Europameisterschaft laufen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen zur Europameisterschaft Feldbogen Anfang Oktober haben drei Natternberger am vergangenen Wochenende bis nach Luxemburg geführt. Dort fand in Esch-sur-Alzette ein Feldbogenturnier der beliebten 5-Nations-Serie statt, zu dem der Deutsche Schützenbund alle seine Kadermitglieder als Trainingswettkampf eingeladen hat. 

Um alle 24 Scheiben eines Wettkampftages zu absolvieren, benötigen die Teilnehmer im Schnitt 6 bis 7 Stunden. Obwohl es an beiden Tagen gut über 30 Grad hatte, konnte der anstrengende Parcours die Natternberger begeistern. Die Scheiben waren abwechslungsreich gestellt, die hügelige Landschaft punktete mit einigen steilen Schüssen und die Ausrichter hatten alle Register gezogen um das Schätzen, der zur Hälfte auf unbekannten Entfernungen stehenden Scheiben, schwieriger zu machen.

Florian Stadler konnte wieder einmal beweisen, dass er aktuell in Topform ist, er belegte mit 402 Ringen den 3. Platz in der Herrenklasse Compound- ganz knapp hinter Nationalkaderkollegen Henning Lüpkemann.
Beide durften sich in diesem Jahr bereits mehrmals das Siegerpodest teilen – vor 3 Wochen etwa holten Florian (Silber) und Henning (Gold) je eine Medaille auf der Deutschen Meisterschaft Feldbogen in Mittenwald. Beide starten im Oktober in Slowenien für das deutsche Team.

Teresa Wellner tritt ebenfalls für Deutschland bei der Europameisterschaft an. Sie wurde an diesem Wochenende Neunte in der Damenklasse Compound mit 754 Ringen.

Alexandra Mischke belegte in der gleichen Klasse mit 735 Ringen den 12 Platz. Für sie war es das letzte Feldbogenturnier der Saison.